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Hungerkrise in Kenia

Hungerkrise in Kenia

Kenia. Ein Land mit einer reichen Natur aber einer bitterarmen Bevölkerung. Aufgrund der verheerenden Dürre herrschen im Land Lebensmittelknappheit, Wassermangel und Arbeitslosigkeit.

Naturkatastrophen plagen das Land

Die Menschen in Kenia wurden bereits Anfang 2006 von einer schweren Dürreperiode heimgesucht, die von rekordartigen Regenfällen und Überflutungen abgelöst wurde. Dann folgte 2011 die schwere Hungerkrise am Horn von Afrika, die auch Kenia schwer traf. 2017 musste die Regierung nach zwei Jahren ohne Regen sogar den nationalen Notstand ausrufen, als sich die Zahl der an Hunger leidenden Menschen verdoppelt hatte.

Verzweifelter Überlebenskampf in den Elendsvierteln

Der Verlust der Herdentiere und Ernten als Existenzgrundlage als Folge der Dürre bedeutet für die Viehzüchter und Bauern Armut und Not. Auf der Suche nach Arbeit und Nahrung sind sie gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und in überfüllten Elendsvierteln der Großstädte Zuflucht zu suchen. Diese Slums verschmutzen immer mehr und das Leben dort wird immer ungesünder und gefährlicher.

Notstand in Kenia

Kenia verfügt über einen großen landwirtschaftlichen Sektor. Weit mehr als die Hälfte der Kenianer
leben von der Land- und Viehwirtschaft. Doch der ‚Getreidegürtel‘ des Landes, der Norden, ist einer der am stärksten von Dürre betroffenen Regionen. So verursacht die Trockenheit sowohl Wasserknappheit als auch Lebensmittelknappheit, denn sie ist der Grund für Missernten und das Sterben der Herdentiere.

 

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