Page content

Kibera: Der denkbar schlimmste Ort zum Aufwachsen

Kibera: Der denkbar schlimmste Ort zum Aufwachsen

Hunger und Elend tagein, tagaus

Kibera befindet sich am Rande Nairobis, der Hauptstadt Kenias. Es ist der größte Slum Ostafrikas und hat rund 1 Million Einwohner. Einen großen Anteil machen unschuldige Kinder aus, die unter schockierenden Bedingungen leben. Der tägliche Überlebenskampf, d.h. die Suche nach Nahrung, sauberem Trinkwasser und Obdach, beherrscht ihr Leben.

Jeden Tag hungern

Der Hunger ist schon seit langem ein großes Problem in Kibera, doch die Lage verschlimmert sich zusehends. Die Klimaveränderungen haben zu einer Verlängerung der  Trockenperioden geführt, was Missernten und eine Verteuerung der Lebensmittel zur Folge hat. Viele Menschen in Kibera müssen mit weniger als einem Dollar am Tag auskommen, weshalb oft kein Essen auf dem Tisch steht.

Krankheiten verbreiten sich rasend

Die Menschen in Kibera haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Es gibt keine weil sie an AIDS/HIV erkrankt sind. Die Gesundheitssituation ist denkbar schlecht, besonders für heranwachsende Kinder.

Mutter ist auf sich allein gestellt

Kein Geld, nichts zu essen, kein sauberes Wasser, keine anständige Bleibe: die Probleme armer Fami­lien türmen sich auf. Oft trennen sich die Eltern, wobei die Mütter bei ihren Kindern bleiben und gezwungen sind, sich allein um sie zu kümmern. Aber wie können sie ihre Kinder versorgen, wenn sie keine beruflichen Qualifikatio­nen haben und es sowieso keine Arbeit gibt? In den meisten Fällen müssen die Kinder deshalb ihre Mütter bei der Nahrungsbeschaf­fung unterstützen.

Schulen sind rar

Kinder wollen lernen, doch neben der Schule „Offenes Tor der Hoffnung“ gibt es nur sehr wenige Schulen in Kibera.