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Kinderleben sind bedroht!

Kinderleben sind bedroht!

Millionen der ärmsten Menschen in Uganda leben isoliert in den ländlichen Gebieten und leiden noch immer unter extremem Wassermangel.

Ein Vorrat von 20 Litern saube­ren Wassers in Flaschen kostet 1.000 Uganda-Schilling – ein Betrag, den sich nur sehr we­nige Menschen leisten können. Genauso wenig können sie Wasserversorgungsunter­nehmen für Wasser aus der Leitung und angemessene sanitäre Anlagen beauftragen. Deshalb müssen sie auf verunreinigtes Wasser aus Teichen, Sümpfen und Bächen zurückgreifen. Hinzu kommt, dass diese „Wasserquellen“ häufig viele Kilometer von den Dörfern entfernt liegen und eine große Gefahr darstellen: Krankheiten, die über das Wasser übertragen werden und lebensbedrohlich sind.

Den ganzen Weg über lauern Gefahren

Die Aufgabe des Wasserholens fäll oft Frauen und Kindern zu. Dabei sind viele dieser Kinder Waisen, die wenig Unterstützung erhalten und mehr oder weniger allein ums Überleben kämpfen müssen. Sie laufen viele Kilometer, um Wasser zu holen, und riskieren dabei ihr Leben: wilde Tiere können angreifen und die Gefahr, von Verbrechern missbraucht und vergewaltigt zu werden, ist leider allgegenwärtig.

Die Teiche, Sümpfe und Bäche sind verseucht mit tierischen Exkrementen, Würmern, Fliegen- larven und zahlreichen gefähr- lichen Bakterien. Viele Kinder erliegen der Cholera und anderen Krankheiten, die durch das Wasser übertragen werden. Durchfall steht an der Tagesordnung und ist sehr gefährlich, da er erst zu extremer Austrocknung und dann zum Tode führen kann.

Die Lösung ist direkt unter ihren Füßen!

Es ist frustrierend, dass tatsächlich viele der trockensten Gegenden in Uganda auf ausreichenden Frischwasservorräten sitzen. Im Durchschnitt befinden sich diese in etwa 30 Meter Tiefe. Leider ha- ben die meisten Dörfer weder das Wissen, die Werkzeuge, das Geld, noch die nötigen Fähigkeiten, die Wasservorräte zu finden und anzuzapfen.

Hand in Hand mit unseren Partnern vor Ort trägt der ICF dazu bei, die Installation von Was- serpumpen in weiteren Dörfern zu finanzieren. Jede Pumpe hilft, über 100 Kinder und ihre Familien mit sauberem, sicherem Wasser zu versorgen, deren Leben sonst gefährdet wären!