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Schulbildung in Liberia

Schulbildung in Liberia

Für uns ist Schulbildung selbstverständlich, nicht jedoch im westafrikanischen Liberia, einem der ärmsten Länder der Welt.

Fehlende Schulbildung

Seit dem Bürgerkrieg (1989 – 2003) leiden die Liberianer unter extremer Armut. Die hart arbeitenden Eltern sind auf die Mithilfe ihrer Kinder angewiesen. Deshalb erlauben sie ihnen nicht, die Schule zu besuchen. Doch ohne Schulbildung erlangen die Kinder keine Fertigkeiten, die es ihnen ermöglichen würden, später Arbeit zu finden und der Armut zu entrinnen.

Die Lösung: regelmäßige Mahlzeiten

Da die Eltern den ganzen Tag über arbeiten, wird erst spät abends die einzige Mahlzeit des Tages zubereitet. Mehr Mahlzeiten können sich die Familien nicht leisten. Deshalb nehmen wir den Eltern eine große Sorge ab und bieten ihnen an, ihre Kinder in der Schule zuverlässig mit einer weiteren warmen, nahrhaften Mahlzeit zu versorgen.

Mahlzeiten = Schulabschluss = Zukunft

Um die regelmäßige Versorgung der Kinder mit Mahlzeiten sicherstellen zu können, unterstützen wir seit 2010 ein Ernährungsprogramm. Solange die Kinder tagtäglich zur Schule gehen, um zu essen, lernen sie auch und schaffen ihren Schulabschluss, dem Startbrett in eine bessere Zukunft! Aber trotzdem gibt es noch viel zu tun.

Eine Erfolgsgeschichte, die Mut macht!

Den Bürgerkrieg in Liberia (1989 – 2003) überlebte der damals kleine Mulbah Kollie, doch verlor er in den Kriegswirren seine Eltern. Er fand Zuflucht im Waisenhaus ‚My Brother’s Keeper‘, das Pastor Gelego mit der finanziellen Unterstützung des International Children’s Funds aufgebaut hat. Das Waisenhaus wurde zu Mulbahs neuem Zuhause. Hier erhielt er eine solide Schulbildung, fürsorgliche Betreuung und regelmäßige Mahlzeiten.

Mulbah absolvierte erfolgreich seine Ausbildung zum staatlich geprüften Krankenpfleger . Heute versorgt und betreut der ehemalige Schüler unseres Waisenhauses hilfsbedürftige Menschen im Krankenhaus!

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