Die Slums von Kibera

Das Projekt Open Gate of Hope arbeitet im Rahmen der Faith Revival Fellowship und engagiert sich für bedürftige Kinder, HIV-positive Frauen und arbeitslose Jugendliche in den ausgedehnten Slums von Kibera.

Die Bevölkerung in den Slums wird auf etwa eine Million geschätzt. Eine Millionen Menschen, die auf engstem Raum und in schlechten Verhältnissen zusammenleben. Viele von ihnen sind Kleinhändler und verkaufen zum Beispiel Zucker, Speiseöl oder Fisch. Andere wiederum handeln mit illegalen Substanzen oder arbeiten als Prostituierte. Das in Kombination mit den schlechten sanitären Einrichtungen, dem Mangel an Krankenhäusern und der hohen Kriminalitätsrate (vor allem wegen Fällen von Vergewaltigung, Raub und Drogenmissbrauch) fördert unglaublich viele Krankheiten, vor allem aber HIV und AIDS. Seit Jahren wüten sie in den Slums – und kein Ende in Sicht.

Es ist ein Teufelskreis. Wegen fehlender Schulen erfahren Kinder keine Bildung und werden entweder kriminell oder zum Betteln ausgenutzt. Teilweise tauschen Kinder im Auftrag anderer sogar sexuelle Gefälligkeiten gegen Geld oder Nahrung. So kommt es zu vielen ungewollten Schwangerschaften und in Folge dessen auch zu Todesfällen, weil die Kinder schlicht zu jung waren, eine Schwangerschaft zu ertragen.

Erwachsene, die verzweifelt ihre Familie versorgen wollen, finden meist keine gute Arbeit und verfallen in ihrer Ausweg- und Hoffnungslosigkeit oft der Kriminalität, Prostitution, dem Drogenhandel oder der Drogenabhängigkeit.

Ein junge in blauer Kleidung lehnt lächelnd an einer Wand aus Lehm, von Müll umgeben

Fakten

Vom ICF unterstützt seit
2017
Land
Kenia
Ort
Silanga und Makina in den Kibera-Slums
Thema
Gesundheit, Bildung, Ein Zuhause
Projektleiter
Pastor Peter Sila Kiio

Ein Fass ohne Boden

Der ICF und Open Gate of Hope wollen einen Ausweg bieten. Wir wollen Wege finden, wie vor allem Frauen und Jugendliche auch auf legale Weise über die Runden kommen und Kinder eine gute Schule besuchen können.

Deswegen haben wir in den Slums eine Schule für 170 Kinder gebaut, die sie zur Mittagszeit auch mit Nahrung versorgt, und dazu etwa 50 km von der Stadt entfernt ein Kinderheim errichtet, das sich um einige der Waisen kümmert.

Am gleichen Ort, außerhalb der Slums, trifft sich zudem eine Gruppe von etwa 100 Frauen, die gemeinsam unternehmerische Fähigkeiten erlernen. Dafür haben die Frauen sogar eigenes Geld investiert, um einen Fonds einzurichten. Der Fonds soll ihnen dann irgendwann dazu dienen, ihre eigenen Kleinunternehmen auszubauen.

Außerdem haben wir in Makina eine Einrichtung gemietet, in der wir 40 HIV-positive Frauen in Fertigkeiten schulen, die sie mit ihrer Krankheit ausüben können und die ihnen ein eigenes Einkommen erlauben. Wenn wir genug finanzielle Mittel zur Verfügung haben, teilen wir hier auch Lebensmittel an die Frauen und einige der Kinder in Makina aus.

Für Jugendliche haben wir einen Fußballclub gegründet, in dem mittlerweile schon 40 Mädchen und Jungen spielen. Wir hoffen, sie über das gemeinsame Hobby zu erreichen, um sie zu beraten und in einigen wichtigen Fähigkeiten auszubilden.

Impressionen aus Kenia

Spenden

Der schwierige Weg zu klaren Zielen

Sie sehen schon jetzt: In den Slums von Kibera ist noch eine Menge zu tun. Hierfür haben wir ganz klare Ziele gesteckt.

  • Die Erweiterung der Schule in den Slums
  • Das Errichten einer weiteren Schule und eines Rettungsheims für Kinder
  • Die Etablierung eines festen Orts für die Ausbildung und Betreuung der HIV- und AIDS-Erkrankten, insbesondere für Mütter und Kinder
  • Der Bau einer Berufsschule für arbeitslose Jugendliche
  • Der Start eines Projekts zur Nahrungsmittelproduktion
  • Das Lostreten einiger einkommensschaffender Aktivitäten wie zum Beispiel Nutztierhaltung
  • Der Beginn eines Mini-Mikrofinanzierungsprojekts zur Finanzierung von Kleinunternehmen

Helfen Sie jetzt dabei, diese Ziele zu erreichen und die Lebensumstände der Menschen in den Slums von Kibera langfristig zu verbessern.

Was Sie mit einer Spende bewirken können:

18 €
Zuflucht für ein Kind in einer Pflegefamilie für eine Woche
36 €
Zuflucht für ein Geschwisterpaar in einer Pflegefamilie für eine Woche
72 €
Bewahren ein Kind einen Monat lang vor dem Leben auf der Straße

Jede Spende zählt-

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